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Frau Gerda


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Das Design ist
absichtlich so
chaotisch wie
auf einer Pinnwand,
damit ihr euch
alles anguckt.

Arbeit und Leben von Frau Gerda
ein autorisierter Ausschnitt



Graffity Sophienhof, ca. 2006

Kauft keinen Scheiss, kauft Kunst!

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Hier könnt ihr coole Buttons, Postkarten, Poster, Kunstdrucke und andere sinnvolle Dinge des täglichen Bedarfs kaufen. Ausserdem unterstützt ihr damit Frau Gerda in ihrem Existenzkampf.
Und das wäre mal voll gut, ey.


Wer ist eigentlich
diese Frau Gerda?

Frau Gerda Göttlich-Glücklich wurde geboren.
Das "Wann" und "Wo" ist unerheblich.
Erste künstlerische Ambitionen äusserten sich
schon im zarten Kindesalter mit Einsendung
diverser Zeichnungen an das Sandmännchen.
Das diese nicht gesendet wurden entmutigte
Frau Gerda keineswegs.

Weitere kreative Techniken wurden ausprobiert
und partiell von den Eltern untersagt.
Diese autoritäre Erziehung und die mangelhafte
staatliche Förderung der Kreativität in den
besuchten Bildungsanstalten führten zu einer
gleichbleibend befriedigend-ausreichenden
Note im Fach "Kunsterziehung".
In der 8. Klasse wurde die künstlerische
Leistung sogar mit "mangelhaft" bewertet.
Frau Gerda erwog kurzfristig sich daraufhin
ein Ohr abzuschneiden, unterliess das dann
aber und kopierte lieber den Stil als das
Verhalten alter Meister.

Konsequent die negativen Kritiken ignorierend
setzte Frau Gerda ihr Selbststudium fort und
kam alsbald zu recht ansehnlichen Ergebnissen
und ersten Erfolgen mit dem Zeichenstift.
Überlegungen sich an einer Kunsthochschule
einzuschreiben wurden verworfen.
Mit Verbreitung der modernen Technologie fand
Frau Gerda ihr wahres Medium - die Pixelogie.
Wiederum folgte ein langes und andauerndes
Selbststudium und erste Ausstellungen der
daraus entstandenen Bildern,
die Frau Gerda fortan "Emografien" nannte.

t.b.c.

Ausstellungen:

06.05.-09.05.2010
"Art Walk"
eine Ausstellung der K 34
und Pro Regio, Kiel

15.02.-01.04.2009
"Armut, Macht, Reichtum"
TraumGmbH, Kiel
Gemeinschaftsausstellung
mit 13 anderen Künstlern

13.05.-12.06.2008
"Das ist unlogisch, tut mir leid"
Galerie K 34, Kiel

16.07.2007-15.02.2008
"Fallende Bilder"
Unrat, Metzstrasse, Kiel

13.06.-12.07.2007
"small budget art"
mit Herbert Schönfeld
Galerie K 34, Kiel

05.04.-03.05.2006
"Eine Packung Psychopharmaka
bitte, Frau Lange"
Frau Hedis Landgang, Hamburg

10.02.-10.04.2006
"Scharlach 05"
Galerie -die andere ART-, Kiel


Presseartikel:

Bericht zur Ausstellung
"small budget art" 2007



Links zu guter Musik:

• Gigantor
• Götz Widmann
• Justin Balk
• Niels Frevert
• Kettcar
• Olli Schulz
• Planlos
• The Sharonas
• The Splashdowns
• Vince Chester



Links zu guter Kunst:

• Peter Gric
• Herr Buchta
• David J. Nightingale
• Platinumfmd - Portfolio
• Wirklich - K.Kierzek - Kiel


Frau Gerda ist Mitglied in der





Frau Gerdas Bilder sind keine Fotos, sondern Emografien.

Und was sind das eigentlich?




"Ich fotografiere mit dem Bauchnabel. Er ist mein drittes Auge,
so man davon ausgeht, dass das Bauchhirn sich tatsächlich im
gleichnamigen Organ befindet."
(Frau Gerda über Frau Gerda)

Ähnlich wie Musik lösen Objekte und/oder Situationen (nicht nur bei mir)
Emotionen aus, Erinnerungen und Gefühle. Sozusagen ein
psychophysiologischer Prozess, der durch die bewusste
und/oder unbewusste Wahrnehmung und Interpretation ausgelöst wird
und mit physiologischen Veränderungen und subjektivem Gefühlserleben
einhergeht. Das ist der Moment, in dem ich meine Kamera raushole
und den Auslöser betätige, manchmal ohne genau zu wissen warum.

Meine Bilder sind keine Dokumentation von Wirklichkeit sondern
mehr so etwas wie Aufnahmen einer gefühlten Realität.
Ich entferne was mich stört, füge Details hinzu und verändere
die Welt wie ich es will. Ich nenne das die Pippi-Langstrumpf-Technik.
Man könnte sagen, ich verwende meine Rohaufnahmen wie ein Maler seine Farben,
ich male also mit Bildern bzw. Teilen davon.
Natürlich trifft das nicht auf alle meine Bilder zu.
Manchmal werde ich getrieben von meiner archivarischen Seele
und dem Blick auf die kleinen Dinge des Lebens,
dem achtlos beiseite getretenem, dem Müll unserer Zeit.

Meistens weiss ich selber nicht, warum ich etwas tue,
aber es ist auch nicht meine Aufgabe das zu erklären. ;-)



Das klingt ja interessant.

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